Was mier gloube
D
Grundlage vo üsem ganze Gloube isch d Bibel. Für üs
gilt: die ultimativi Wahrheit über Gott und vom Läbe i sirer
grifbare Form wo ir Bibel isch. Mier mässe alles da dranne und
süsch niene.
(Hebr. 4,12-13)
Aber:
Nid das Buech isch üses Gägenüber, sondern
dä, wo das i Uftrag gäh het. Mier sueche d Realität vo
däm, vo däm wo d Bibel der Niderschlag isch. (2.Tim 3,16)
Üse
Gloube
Mier gloube a
der einzig, ewig Schöpfergott, wo als e
gheimnissvolli Drüeinigkeit vo Vater, Sohn und Heilige Geischt
exischtiert und sich üs als e persöhnliche Gott offebahrt.
(Eph. 4, 5-6)
Mier
gloube,
dass Gott sich ändglültig in Jesus offebart het, sim einzige
Sohn. Dür ihn chöi mier begriffe, wie Gott würklich
isch: vollkommeni Liebi, wo sich bis zum letschte ufopferet, für
das d Mönsche, wo ihn abglehnt oder ihn eifach ignoriert hei, sini
Chind chöi wärde.
(1 Joh. 5,20 ; Jes. 53, 4-6)
I
däm
verstöh mier übrigens au üse Uftrag. Was Jesus ahgfange
het und wo vo sine Jünger isch übernoh worde, wei mier witer
mache. Mier wie Mönsche rüefe, dür Jesus Gottes Chind
dswärde, und es würklech es anders, neus Läbe
dsübercho.
(Mt. 28, 19-20)
Üsi
Botschaft isch:
Es git e Gott.
Är het si Wille ganz klar i üsem Gwüsse
und schwarz uf wiss i der Bibel gschri-be. Jede Mönsch het mit sim
Läbe Gottes Gebot ignoriert und ihn missachtet, so das är
nach Gottes Gsetz der Tod verdient hät. So umbequem wie das isch:
Es wird eines Tags abgräch-net, und jede mues ganz allei für
das verantwortlich si, was är mit sim Läbe gmacht het.
(Röm 8, 21-23 ; Offb 20, 11-20)
Der
glich
grächti und heilige Gott isch i Jesus Mönsch worde und het i
volkommenerer Liebi stellverträtend amne Fritigvormittag vor fasch
zwöitusig Jahr usserhalb vo Jerusalem das To-desurteil uf sich
gnoh, wo eigentlich üs hätti sölle träffe. Är
isch krüziget worde, dass mir frei chöi si. Är isch
für üsi Schul zur Verantwortig zoge worde. Das isch das
sogenannte Evange-lium. We du das gloubsch, so seit d Bibel, wird das
für di aktiviert, es isch für di persöhnlich, Du
überchunsch ds ewige Läbe, es ghört dier. Wenn nid,
blibt alles so wie vorhär.
(Petr. 2, 21-24)
Dä
Jesus, wo für dini Schuld gstorbe isch, blibt nid tod. Drü
Tag später isch är dür Gottes Macht wieder
läbändig worde und vieli Züge hei ihn gseh. Das isch der
Bewis vonere Chraft, wo stercher isch als der Tod. Jede, wo a ihn
gloubt, laht är als freis Gschänk dür die Person vom
Heilige Geischt erfahrbar a dere Chraft teilha. So real, dass är
sälber i dier inne läbt.
(Joh 11,25-26)
Was
Gott schänkt, het nüt dermit dstue, dass Du religiös
und traditionell muesch märde. Es het überhoubt gar nüt
mit dine Leischtige dstue, ganz im Gägeteil: We du di eifach Jesus
ganz vertrouensvoll überlahsch, so wie Du bisch - d Bibel nennt
das "Gloube" - ghört das sofort dier und wird läbändigi
Würklichkeit für di, für der Räscht vo diem
Läbe bis i die gsammti Ewigkeit. (Joh 20, 31)
Das isch
üse Gloube, üsi Hoffnig und üsi Chraft. Das isch ds
würkliche Härzstück. Hie mache mier keni Abstriche. Mier
hei das erläbt und bezüge das mit üsem Läbe, das
das Evangelium rettet, Gott zu Ehre.